Patientenrechtegesetz: mDMAS erfüllt hohe Anforderungen und sorgt für ganzheitliche Prozessunterstützung

02.04.2013 - Seit dem 26. Februar 2013 ist in Deutschland das neue Patientenrechtegesetz in Kraft. Es stärkt die Rechte von Patienten gegenüber Leistungserbringern sowie Krankenkassen und verschafft den Krankenhäusern Klarheit und Rechtssicherheit. Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren stellt die Umsetzung der Gesetzesvorlage gerade im Hinblick auf die revisionssichere medizinische Archivierung und die Bereitstellung einer elektronischen Patientenakte zur jederzeitigen Einsichtnahme der Patienten vor gut lösbare Herausforderungen. Mit GEMED.mDMAS stellen die GEMED - Gesellschaft für medizinisches Datenmanagement mbH und die Allgeier IT Solutions GmbH nun ihr gemeinsam im eigenen Konzern entwickeltes, multimediales Dokumentenmanagement- und Archivsystem für Healthcare Einrichtungen vor. Als vollständig integriertes Gesamtsystem – optional samt PACS, ECM, Archivierung, digitalen Signaturen, Fax und Workflow-Steuerung – erfüllt es nicht nur die Anforderungen des neuen Patientenrechtegesetzes, sondern unterstützt Ärzte und Pflegekräfte unmittelbar und nachhaltig, steigert die Servicequalität, verkürzt die Bereitstellungszeiten von Patienteninformationen und hilft den medizinischen Einrichtungen dabei, ihre Organisation zu optimieren

Mit der Verabschiedung des Patientenrechtegesetzes verfolgen die Gesetzgeber das Ziel, die Transparenz des Behandlungsprozesses für den Patienten langfristig zu erhöhen, seine Rechte gegenüber Ärzten, Krankenkassen und Apothekern zu stärken und eine verbesserte Sicherheitskultur bei der Patientenversorgung zu gewährleisten. Dazu wurden die bislang auf verschiedene Gesetzeswerke verteilten Rechtsgrundsätze und das Richterrecht zwischen Patienten und Leistungserbringern kodifiziert (vereinheitlicht und zusammengefasst) und neu im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Im Einzelnen sieht das Patientenrechtegesetz eine Kodifizierung des Behandlungs- und Arzthaftungsrechtes im BGB vor, die Bündelung der Patientenrechte im Falle eines Behandlungsfehlers und die Festlegung der Grundlagen des Behandlungsvertrages. Darüber hinaus werden darin die Aufklärungspflichten gesetzlich festgelegt und die Patientenrechte im Hinblick die Einsichtnahme und Duplizierung der Patientenakte geregelt.

„Insbesondere aus Letzterem ergibt sich für Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren die Notwendigkeit, ein effektives und zuverlässiges Archivkonzept umzusetzen sowie elektronische Patientenakten zur wirtschaftlichen Dokumentation und Archivierung der Patientendaten einzuführen. In vielen Krankenhäusern fehlt es dazu allerdings an einheitlichen Kommunikations- und Archivierungsstandards der medizinischen Dokumente und Multimedia-Dateien. Patienteninformationen sind dabei nicht selten in Papierform oder über verschiedene digitale Systeme über die Fachabteilungen und medizinischen Stationen verteilt – je nach dem, wo sie gerade benötigt werden“, erläutert GEMED Geschäftsführer Wolfgang Schmezer. „Mit GEMED.mDMAS haben wir ein zukunftsweisendes, multimediales Dokumentenmanagement- und Archivsystem geschaffen, das optimal auf die spezifischen Strukturen und Bedürfnisse von Krankenhäusern und medizinischen Versorgungszentren zugeschnitten ist. Damit können Unternehmen nicht nur einen langfristig papierarmen Betrieb und eine optimale Informationsversorgung gewährleisten, sondern auch ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit der Verwaltungs-, Archivierungs- und Kommunikationsprozesse sicherstellen.“

Konsolidierung von PACS, Multimedia und Archiven mit GEMED.mDMAS GEMED.mDMAS führt die bisher oft getrennten IT-Welten von PACS, Dokumentenmanagement und Archivierung, Fax, Workflow-Steuerung, ECM und digitale Signaturen in einem vollständig integrierten Gesamtsystem zusammen. Die Lösungen von GEMED können dabei flexibel an bestehende Krankenhausinformations- und deren Subsysteme angebunden werden und bieten so auch langfristig einen hohen Investitionsschutz. Mit GEMED.mDMAS sind medizinische Einrichtungen in der Lage, ihre gesamten medizinischen Dokumente wie Röntgenbilder, OP-Videos und DICOM oder nonDICOM-Daten auf einem einheitlichen Viewer darzustellen – sowohl auf stationären als auch auf mobilen Endgeräten. Ein elektronisches Signaturverfahren samt Zeitstempel-Management sorgt dabei für ein gesetzeskonformes Langzeitmanagement der medizinischen Dokumentation. Effiziente Prozesse von der Aufnahme bis zum Entlassmanagement Gerade in der Verwaltung sowie der medizinischen Aufnahme, Versorgung, Behandlung und Entlassung liegen in Krankenhäusern häufig erhebliche Verbesserungspotenziale auf Prozessebene. In Ergänzung zum multimedialen Dokumenten- und Archivsystem bietet das Unternehmen daher mit GEMED.mECM eine leistungsstarke Lösung, die die Verwaltungsabläufe rund um E-Mail-Management, Rechnungseingangsverarbeitung, Vertragsmanagement, Qualitätsmanagement und die Organisation der Personalakten vereinfacht und automatisiert. Ein integrierter Workflow-Designer ermöglicht das Prozess-Design durch die Consultants oder durch die Krankenhäuser selbst und verkürzt Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten erheblich.

Messestand auf der conhIT 2013: E-111 in Halle 2.2
GEMED und Allgeier IT Solutions stellen vom 09. – 11. April 2013 in Berlin ihr aktuelles Lösungsportfolio für die Healthcare-Branche auf der IT-Leitmesse im Gesundheitswesen conhIT vor. Zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächstermins oder einer praxisorientierten Vorführung am Stand werden Interessenten gebeten, eine E-Mail an vertrieb@gemed.de zu senden. Zudem sind Experten von GEMED / Allgeier bundesweit im Rahmen einer Roadshow unterwegs und laden zu kostenfreien Beratungsgesprächen ein. Die Termine sind unter www.gemed.de veröffentlicht.

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